Leider war die Nacht zu vor katastrophal. Mit Magenkrämpfen auf gewacht und ab 4 Uhr nachts wach gelegen. Mit 4 Stunden Schlaf sollte i schauen was so läuft.
Das einzige gute: Endlich Sonne bei 20 Grad am Start und später noch wärmer. Geil :-D
Beim einradeln merkte ich die schweren Beine vom Vortag, ja mei machmal muss es einfach weh tun ;-)
Beim Start in der Ortsmitte Richtung Breitenberg hielt i mi zurück. Bei der Wiesenauffahrt konnte i mi dann bissle vor arbeiten bis zum Stau, wo man kurz mal schieben musste. Die Auffahrt auf Breitenberg ging i diesmal im Gegensatz zum Vorjahr ruhig an. Beine waren nicht top, aber i fand mein Tritt und fuhr bis zu den 3 Stellen, wo au die meisten schiebten nauf. Der 26er Kettenblatt ist einfach zu hart für so steile Anstiege, des merkte i gleich. Bei der Abfahrt ohne Probleme. Nur die Bremse quietschte ohne Ende.
Hinfahrt zum Anstieg zur Kappler Alp fuhr i mit einem anderen, wo bei ich nur meistens das Tempo angab auf eine 5 Mann Gruppe auf. Hinter der Gruppe erholte i mi dann au. Wusste ja was auf mi zu kommt. Am Fuss des Anstieges war dann au meine Riesen Fangruppe: Familie Schatz feuerte mi so toll an. Musste dann von einem anderen Fahrer anhören: Ist mir eine Ehre mit so einem Promi zu fahren :-D
Bekam au meine erste Flasche von der Mam vom Corny(Dankeschön). Nauf lief es diesmal zäh. Das merkte i au wo der Georgi immer näher kam und sogar an mir vor bei zog. Bei der Laufpassage holte i ihn dann wieder. Zusammen fuhren ab und auf der Ebene druckten wir dann zam bis zum Edelsberg. Da holten wir au den Pascal ein, dem es it gut ging. Am Edelsberg ging der Motor wieder auf. I konnte wieder gscheid nei dappen. Musste oben kurz a Pinckelpause einlegen. Dabei fuhr der Georgi wieder vorbei. Himmelreich runter ging ganz gut. Lass mein Bike richtig runter rocken.
Richtung Auffahrt des Breitenberges holte i mir den Georgi wieder. Zam fuhren wir wieder rein. Bekam meine letzte Flasche. Merke sofort das es jetzt richtig hart wird. Der Georgi gab das Tempo an. I konnte leider it mithalten. Beine hi :-(
Kämpfte mi einfach nauf. bei der Abfahrt versuchte i Gas zu geben. Ab und zu wurde es mal kritisch, deswegen ging i ab der Mitte auf Sicherheit. Nach der Abfahrt merkte i erst rechts dann links leichte Krämpfe. I sagte nur : Shut up legs und Druck du Sau
Bis zum Zielwar es dann ein harter Kampf
Platz 44 mit einer Zeit von 4h 9 min
Fazit: Für das i schlecht geschlafen habe und schlechte Beine hatte, bin i mit der Zeit sau zufrieden.
Sonntag, 16. Juni 2013
Montag, 3. Juni 2013
Alpentour Trophy
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Alpentour Trophy 30.5.2013-2.6.20134 Tage Etappen-Rennen 212km 9000 Höhenmeter
1. Etappe: 59 km 3000 HM
359 Teilnehmer am Start
Um 10 Uhr erfolgte der Start bei leichtem Regen und nur 7 Grad in Skistadion von Schladming(SkiWM 2013). Den ersten Anstieg mit 300HM ging es mir sehr gut. Konnte mich gut positionieren bis zur Schiebepassage. Im Stau standen wir dann mit vielen Leute 3-5 Minuten lang. Bei den Abfahrten wo es im Trail nass war fuhr ich ohne Risiko. Teilweise musste ich schieben, da die Wurzeln zu nass waren. Am nächsten Berg lief es weiterhin gut.
Konnte wieder vor fahren, wo ich die Plätze bei der Abfahrt verloren hatte. Kurz vor dem Gipfel mussten wir eine steile Wiese das Bike schieben, wo da oben Schnee lag. Vor der Abfahrt zog ich meine Regenjacke an, weil es da oben -1 Grad war. Bei der Abfahrt froren mir meine Hände ein und ich konnte nicht richtig Bremsen. Es ging gut. Bei dem nächsten Anstieg zitterte ich vor der Kälte. Gott sei Dank ging es bergauf und ich liess meine Jacke an. Mir wurde schnell warm. Es lief wieder gut. Vor dem Gipfel lag wieder Schnee. Nächste Abfahrt war nicht technisch. Gut für mich liess es laufen. Es ging flach weiter. Der letzte kurze Anstieg ging rechts steil rauf. Ich sah es sehr spät und schalte runter. Da passierte es auch meine Kette klemmte und ich musste anhalten. Der Kettenklemmer war so schlimm das ich es nicht beheben konnte auf die schnelle. Ich wollte auch nicht mit Gewalt was kaput machen. Nach 20 Minuten löste ich die Kette und es war immer noch nicht die Lösung. Mit Gewalt konnte ich es hinkriegen. Kette nieten und weiter. Am Schluss war es dann min. 30 Minuten. Die letzte Abfahrt über eine BMX-Strecke ohne Risiko ins Ziel. Platz 16 mit einer Zeit von 4h59min. 1h 30min hinter dem ersten.
Den ganzen Tag Regen ab dem zweiten Berg stärker sogar und kalt. Viele Laufpassen, weil es zu nass um rauf zu fahren.
Bei den Verhältnissen sind dann nur 303 ins Ziel. Also 56 Teilnehmer haben dann aufgeben.
- Etappe: 15km 1100 HM
Gestartet wurde um 12 Uhr. Laut Ergebnisse vom Vortag. Die langsamern zu erst!
Mit einem Absatnd von 30sec.
Mein Satrt war um 12.35 Uhr. Bei strömenden Regen 4 Grad. Am Gipfel 30cm Neuschneee geben erfuhren wir.
Gleich nach mein Start fuhre ich sehr stark los. Es lief gut. Ich überholte 3 Fahrer die vor mir gestartet sind. Ab der Hälfte musste ich Gas raus nehmen, die Beine :-(. Bei 1500Hm kam dann der erste Schnee in Sicht. Ab und zu musste ich schieben. Es war zu steil und matschig um rauf zu fahren. Bei den Schiebenpassagen kam ich den Vordermännern immer näher. Sogar überholte ich ein paar noch. Ab 1700Hm waren die Bedingungen noch schwerer. Nur Schnee und eine Spur zum fahren. Konnte mein Bike öfters nicht unter Kontrolle halten. Daher stieg ich manchmal ab und schob. Wurde dann auch von meinen beiden Teamkollegen überholt, die 8 Min und 9 Min später starteten. Die letzten 100 Hm schob ich nur noch. Am Schluss war ich dann froh dass es vorbei war.
Das hatte nix mehr mit Mountain Bike zu tun!
359 Teilnehmer gingen an den Start und es kamen nur 291 an!
68 Teilnehmer ausgeschieden.
Die Strecke wurde gekürzt, da es ab 1300HM Schnee lag.
Heute war es zumindestens am Start trocken bei ca. 10 Grad.
Ich fühlte mich am ersten Berg sehr wohl. Es lief gut. Nur der Regen von den Vortagen machte mir das Leben schwer. Als nicht gut technischer Fahrer hatte ich riesen Probleme bei den Abfahrten. Ich stürzte ein Mal. Nur eine kleine Platzwunde am Ellenbogen. Es war zu schlammig. Ich rutschte immer wieder aus. Bei einer steilen Bergabpassage schiebte ich das Bike. Am zweiten Berg lief es nicht so gut. Meine Beine machten zu. Ich kämpfte mit mir. Konnte aber mein Platz halten bis zu den Abfahrten. Immer da wurde ich dann überholt. Bergauf kämpfte ich mich vor. Bei der letzten Abfahrt, die ich schon kannte vom ersten Tag, wurde ich von 5 Fahrer überholt. Ich kann einfach nicht bei Schlamm fahren.
- Elite Women: 1. Bigham Sally/GBR/Topeak Ergon Racing Team
3h2min57sec
2. Landtwing Milena/SUI/Topeak Ergon 3h15min34sec
8.Kuster Andrea/SUI/Mountain Heroes 3h34min48sec
14.Weber Krissi/GER/Mountain Heroes 3h48min39sec
Elite Men: 1.Lakata Alban/AUT/Topeak Ergon Racing Team 2h34min14sec
2.Soukup Christoph/AUT/Hitec Team 2h34min15sec
3.Novak Jiri/CZE/Superior 2h34min16sec
Elite master: 1.Koch Georg/AUT/Zweirad Janger Simplon 2h51min28sec
2.Jung Daniel/ITA/Mountain Heroes 2h55min31sec
3.Gatterer Andreas/AUT/Zweirad Janger Simplon 2h56min58sec
5.Holtkamp Thomas/GER/Mountain Heroes 3h00min8sec
13.Sakallioglu Erkan/TUR/Mountain Heroes 3h31min53sec
- Etappe: Das Wetter wurde nicht besser deswegen änderte die
Orga die Strecke: ca. 47km und 1500Höhenmeter eigentlich. Wir
kriegten um 9 Uhr die Information das die Etappe ausfällt wegen
schlechter Witterung.
Elite Women: 1. Bigham Sally/GBR/Topeak Ergon Racing Team 8h29min04sec
- 2. Landtwing Milena/SUI/Topeak Ergon
8h50min44sec
10.Kuster Andrea/SUI/Mountain Heroes 9h46min36sec
14.Weber Krissi/GER/Mountain Heroes 10h19min15sec
Elite Men: 1.Hynek Kristian/CZE/Elettroveneta-Corratec 6h47min24sec
2.Lakata Alban/AUT/Topeak Ergon Racing Team 6h49min27sec
3.Novak Jiri/CZE/Superior 6h52min14sec
Elite master: 1.Koch Georg/AUT/Zweirad Janger Simplon 7h27min52sec
2.Jung Daniel/ITA/Mountain Heroes 7h44min48sec
3.Holtkamp Thomas/GER/Mountain Heroes 7h47min55sec
13.Sakallioglu Erkan/TUR/Mountain Heroes 9h51min46sec
Fazit: Das Rennen ist für Hobby Biker sehr zu empfehlen. Da es bei allen Etappen Start und Ziel der gleiche Ort ist. Von der Streckenführung her auch sehr lobenswert. Wenig Teer, Viel Trailanteil, einfach was für richtige MTB´ler. Natürlich war es für uns nicht so ideal wegen dem Wetter, deswegen werde ich nächstes Jahr wieder am Start sein um es zu geniessen.
Hinreise und Abreise mit dem Team war super. Vorallem fand ich es ganz toll das unser Teamchef Karlheinz Buhl dabei war. Uns ununterbrochen unterstützt hat, egal vor der Strecke, mitten auf der Strecke und nach der Strecke mit schneller Nahrungszufuhr(Rapunzel Basenbrei).
Natürlich vergesse ich nicht Daniel der unsere Bikes wieder sauber und eingestellt hat.
Daniel Jungs Papas unterztützende Worte auf der Strecke haben mir auch sehr geholfen.
Danke auch an meine Teamkollegen. Immer super drauf und sympatisch. Natürlich auch sehr stark.
Bin froh ein Teil von so einem tollen Team zu sein.
Montag, 13. Mai 2013
EM Rothaus Hegau Bike-Marathon 2013
Nach einer Woche Pause kam das nächste Rennen. Bei optimalen Bedingungen, wie ich vor dem Start mitkriegte. Ich kannte ja die Strecke von den Vorjahren, aber Markus Kaufmann meinte immernoch die Strecke sei sehr schlammig.
Die Besetzung : Weltmeister Ilias Periklis(GRE), Alban Lakata(AUT), Christoph Sauser(SUI),Kristian Hynek(CZE), Markus Kaufmann(GER). Das nur ein paar von vielen. Also hier fuhr nur die Welspitze und i :-(
Das Wetter war au durchwachsen am Start noch trocken bei 10 Grad.
10.30 Uhr ging das Rennen für uns los. Vor uns starteten die Damen um 10.10 Uhr, die mussten 75km bewältigen. Wir dagegen 100km. Gleich am Start ging es ordentlich zur Sache. Ich erinnerte mich an letztes Jahr Tschechien EM. O Mann die bretterten voll los. I versuchte dran zu bleiben aber die Beine wollten irgendwie it. Nach ca. 1 km kam der erste Stich. Ich wurde wieder von ein paar überholt. Oben am Straßenrand stand der Ralf, der mi an schrie :"Erki was machst du für ne Scheiße! Du bist letzter. Jetzt komm du kannst locker mit dene mitfahren!" I schaute mi um und da war echt koi Sau mehr hinter mir. Das fing ja scho wieder mal guad an. I begriff den Ernst der Lage und tratt wie a Ochs in die Pedale. Fuhr dann auf die vorderen auf. Ich überholte ein paar. I ziehte wie verrückt am Pedal und druckte. Hauptsache i wollt it letzter werden. Auf der matschigen Wiese lief mei Rad guad und konnte wieder ein paar überholen. Als i auf a asphaltierten Radweg fuhr, spickte mir vom Vorderrad die ganze Erde ins Gesicht. Egal i musste mi weiter vor kämpfen. Vor mir sah i zwei Blacktusk Fahrer und ein Mossbacher, vielleicht der Wolfi. I fühlte mi heut it guad. Musste kämpfen mit mir die ganze Zeit. Fuhr die ganze Zeit alleine. Ab und zu holte i immer einen, aber i kam nicht an die Gruppe vor mir ran.
Nach der ersten Verpflegung Station kam a Wiesenabfahrt. Zur dem dem Zeitpunkt war es a Schlammabfahrt. I fuhr zu schnell. Sah das da unten ne rechst Kurve ist. I versuchte zu bremsen. Ohne Erfolg. Das Vorderrad rutschte ohne Ende. I musste was machen. Kurz vor der Kurve legte i mi links hin und lass mei Rad los. I fiel auf mein Becken. Koi Problem. Stieg wieder auf Rad und merkte dabei das mei Vorderrad nur noch aus Schlamm bestand. Die ersten paar Meter rutschte i hin und her. Irgendwann löste es sich dann. Danach hatte i a kurzes Loch!
I musste mit mir kämpfen. Die Beine wollten it und i hatte von den Abfahrten schiss. Bei einer schnellen Abfahrt legte i mir wiedermal hin. So ne Kacke dachte i mir! So lala fuhr i weiter und es ging in den Wald Singeltrail. Da fühlte i wohler. Es war nicht zu matschig. Hinter mir hörte i ein Motorrad, dass immer näher kam. Es war das Führungmotorrad von der 75km Herren, die 15min nach uns startete. I machte ganz fair Platz für die ersten 4. An dem steilen Stich, wo die Leute uns höllisch anfeuerten holte i meine letzten Körner no raus um nauf zu drucka. Musste danach mi aber erholen. Von hinten kam, von der 75km ein 3 Mann Verfolgergruppe. I fuhr hinter dene. Konnte mich erholen und sogar überholten wir zwei von meiner Strecke. endlich ging es mal voran. Wir überquerten das Start/Ziel. Beim nächsten Stich wollte ich mitfahren. Das ging nicht gut. Meine Beine verbogen sich. I war scho weider am A....
Also wieder alles ausdrucka. So rollte i vor mir her. Gottsei Dank von hinten kam keiner mehr.
In der zweiten Runde, auf der Strecke mussten wir zweimal 50km bewältigen, waren die Abfahrten deutlich besser. Es war trockener. Die Sonne schien und es wurde wärmer ca. 15 Grad.
Spaß hatte i fast nie. Nur aufgeben wollte i it. Sowas macht der Erki nie, wie die meisten mi kennen.
I fuhr das Ding Heim. Am Schluss holte i mir noch einen.
Das Ende vom Lied nach einer ordentlichen Schlamm Packung: 90 von 92 mit einer Zeit von 4h 52 min
Jetzt kommt die Frage du hast doch einige überholt. Ja viele haben aufgeben!
Ausfall von 59 Fahrern
Ergebnis : http://my1.raceresult.com/details/results.php?lang=de&page=6&eventid=13601&contest=1&name=a%20Ergebnislisten|ea%20EM%20Elite%20Herren&format=view
Für das i mi so schlecht gefühlt habe, ging das ganz gut aus. I muss no a bissle trainieren um Europameister zu werden :-D
Na Spass bei Seite. Riesen Respekt die dieses Rennen bewältigt haben und die ganze vorne stehen.
Die Besetzung : Weltmeister Ilias Periklis(GRE), Alban Lakata(AUT), Christoph Sauser(SUI),Kristian Hynek(CZE), Markus Kaufmann(GER). Das nur ein paar von vielen. Also hier fuhr nur die Welspitze und i :-(
Das Wetter war au durchwachsen am Start noch trocken bei 10 Grad.
10.30 Uhr ging das Rennen für uns los. Vor uns starteten die Damen um 10.10 Uhr, die mussten 75km bewältigen. Wir dagegen 100km. Gleich am Start ging es ordentlich zur Sache. Ich erinnerte mich an letztes Jahr Tschechien EM. O Mann die bretterten voll los. I versuchte dran zu bleiben aber die Beine wollten irgendwie it. Nach ca. 1 km kam der erste Stich. Ich wurde wieder von ein paar überholt. Oben am Straßenrand stand der Ralf, der mi an schrie :"Erki was machst du für ne Scheiße! Du bist letzter. Jetzt komm du kannst locker mit dene mitfahren!" I schaute mi um und da war echt koi Sau mehr hinter mir. Das fing ja scho wieder mal guad an. I begriff den Ernst der Lage und tratt wie a Ochs in die Pedale. Fuhr dann auf die vorderen auf. Ich überholte ein paar. I ziehte wie verrückt am Pedal und druckte. Hauptsache i wollt it letzter werden. Auf der matschigen Wiese lief mei Rad guad und konnte wieder ein paar überholen. Als i auf a asphaltierten Radweg fuhr, spickte mir vom Vorderrad die ganze Erde ins Gesicht. Egal i musste mi weiter vor kämpfen. Vor mir sah i zwei Blacktusk Fahrer und ein Mossbacher, vielleicht der Wolfi. I fühlte mi heut it guad. Musste kämpfen mit mir die ganze Zeit. Fuhr die ganze Zeit alleine. Ab und zu holte i immer einen, aber i kam nicht an die Gruppe vor mir ran.
Nach der ersten Verpflegung Station kam a Wiesenabfahrt. Zur dem dem Zeitpunkt war es a Schlammabfahrt. I fuhr zu schnell. Sah das da unten ne rechst Kurve ist. I versuchte zu bremsen. Ohne Erfolg. Das Vorderrad rutschte ohne Ende. I musste was machen. Kurz vor der Kurve legte i mi links hin und lass mei Rad los. I fiel auf mein Becken. Koi Problem. Stieg wieder auf Rad und merkte dabei das mei Vorderrad nur noch aus Schlamm bestand. Die ersten paar Meter rutschte i hin und her. Irgendwann löste es sich dann. Danach hatte i a kurzes Loch!
I musste mit mir kämpfen. Die Beine wollten it und i hatte von den Abfahrten schiss. Bei einer schnellen Abfahrt legte i mir wiedermal hin. So ne Kacke dachte i mir! So lala fuhr i weiter und es ging in den Wald Singeltrail. Da fühlte i wohler. Es war nicht zu matschig. Hinter mir hörte i ein Motorrad, dass immer näher kam. Es war das Führungmotorrad von der 75km Herren, die 15min nach uns startete. I machte ganz fair Platz für die ersten 4. An dem steilen Stich, wo die Leute uns höllisch anfeuerten holte i meine letzten Körner no raus um nauf zu drucka. Musste danach mi aber erholen. Von hinten kam, von der 75km ein 3 Mann Verfolgergruppe. I fuhr hinter dene. Konnte mich erholen und sogar überholten wir zwei von meiner Strecke. endlich ging es mal voran. Wir überquerten das Start/Ziel. Beim nächsten Stich wollte ich mitfahren. Das ging nicht gut. Meine Beine verbogen sich. I war scho weider am A....
Also wieder alles ausdrucka. So rollte i vor mir her. Gottsei Dank von hinten kam keiner mehr.
In der zweiten Runde, auf der Strecke mussten wir zweimal 50km bewältigen, waren die Abfahrten deutlich besser. Es war trockener. Die Sonne schien und es wurde wärmer ca. 15 Grad.
Spaß hatte i fast nie. Nur aufgeben wollte i it. Sowas macht der Erki nie, wie die meisten mi kennen.
I fuhr das Ding Heim. Am Schluss holte i mir noch einen.
Das Ende vom Lied nach einer ordentlichen Schlamm Packung: 90 von 92 mit einer Zeit von 4h 52 min
Jetzt kommt die Frage du hast doch einige überholt. Ja viele haben aufgeben!
Ausfall von 59 Fahrern
Ergebnis : http://my1.raceresult.com/details/results.php?lang=de&page=6&eventid=13601&contest=1&name=a%20Ergebnislisten|ea%20EM%20Elite%20Herren&format=view
Für das i mi so schlecht gefühlt habe, ging das ganz gut aus. I muss no a bissle trainieren um Europameister zu werden :-D
Na Spass bei Seite. Riesen Respekt die dieses Rennen bewältigt haben und die ganze vorne stehen.
Montag, 6. Mai 2013
Rocky Mountain Bike Marathon Garda Trentino
Freitag nach der Arbeit wurde ich von Teamkollegen Pascal abgeholt. Mit Teamkollegin Krissi und Pascals Freundin machten wir uns dann auf die Fahrt nach Riva del Garda. Gute Fahrt mit super Fahrer und Mitfahrer ;-)
Nahe Start und Ziel hatten wir unsere Ferienwohnung, die unser Team Mountain Heroes organisiert hatte. Ich war mit Christian Haas im Zimmer. In der Ferienwohnung waren noch Daniel Jung mit Freundin Christine und Johannes Rief.
Am Vorabend noch ein Teamessen, wo man das gesamte Team dann kennenlernen durfte.
Dankeschön an Mountain Heroes Chef Karlheinz Buhl ;-)
Jetzt aber zum wichtigsten Teil :-)
Sonntag den 5.5.2013 um 7.45 Uhr war der Start vom Rocky Mountain Bike Marathon Garda Trentino. Im Startblock A, wo noch andere 400 standen ging es sehr hektisch los. Ich frage mich jedes mal das gleiche:"Bei so einer Distanz wird doch nicht in den ersten Metern entschieden wer gewinnt!" Naja ich ging sehr passiv das Rennen an, da ich diesmal gerade am ersten Berg mich schonen wollte. Bis dahin ergab sich im vorderen Feld ein oder zwei Unfälle. Einfach krank. Am Fuß des Anstieges das gleiche Spiel:-( Ein paar gestörte die einfach nicht wissen wie man Mountainbike fährt. Mir kam das ein bisschen entgegen, da ich ganz komot das steile Stück nauf fuhr. Ich merkte an dem Tag von Anfang an, dass i gute Beine hab(Dankeschön an Beff). Auf der Teerstrasse druckte i dann mal her. Es lief super und des machte mir Spass. Bei Km 14 bekam i au von Stub meine erste Flasche. Am ersten Trail fuhr i vorsichtig, da i einfach noch nicht ganz sicher bin und it hinfliegen wollte. Mit der Zeit fühlte i mi wohler und laste es ab und zu nunter krachen. Der Trail war einfach geil. Es kam dann mal eine kurze Ebene, die i wiederum mal das Gas stehen lassen hab. Hinter mir gefolgt 4 Mann, die mi lutschen wollten :-) Mir macht es einfach Spaß vorne zu fahren, vorallem wenn es läuft. Kurz vor dem Anstieg wechselte i dann die Führung um mi zu erholen. Am Fuss des Anstieges bekam i dann meine letzte Flache vom Team von der Martina(Dankeschön nochmals), später gab es keins mehr weil die nirgendswo hin kamen, die wir aber erst im Ziel erfuhren :-) I stellte fest das was mit meinem Sattelhöhe nicht passte. I hielt kurz an und meine Vermutung war richtig. Meine Sattelstützte war nach unten gerutscht beim trailen :-( Kommt au mal vor wenn man es nicht gscheid a zieht. Viel Zeit hab it verloren. I stieg wieder aufs Rad und fuhr weiter den Berg. Vor mir sah i den Schorsch. I kam ihm immer näher und als i bei ihm war schrie i :"O bacht der Algäu-Türk isch da" und er dann :" O mei Gott". Mit Schorsch zusammen fuhren ewig lang zusammen. Hinsichtlich auf nächsten Sonntag fuhr dann die Grande(75km 2800hm). Zwischenzeitig überlegte i mir ob i die Extrema(94km 3800hm) fahren soll. Hinsichtlich auf den nächsten Sonntag fiel mir die Entscheidung sehr leicht und i bereute es nicht als i die Rampe vor mir sah. Diese Rampen taten mir weh. An absteigen dachte i nie. Einfach nur durch druka.
Bergab lief es besser und so geschah es dann dass i mi an einer blöden Stelle verfahren hab. I fuhr ca.200 hm runter und stand dann auf einer Teerstasse, des konnte nicht sein. Ich hätten ja eigentlich im Wald bleiben sollen. I hielt an und wartete erst Mal eine Minute. Keiner kam. So war mir klar i flach fuhr. Also wieder umdrehen und zurück. Oben fand i den Weg wieder. Stellte fest, dass es total schlecht beschildert war. Hinter der Verena Krenslehner fuhr i dann weiter auf der Strecke. Bergab überholte i sie dann. Musste aber mal anhalten um zu pinkeln :-) Paar min später war i wieder an ihr dran. Beragab fuhr i vorbei. Ohne Risiko fuhr i dann bergab. Wollte einfach sicher ins Ziel kommen.
Auf der letzten Geraden druckte i no mal her.
Kam ins Ziel mit einer Zeit von 4h 19min Platz 78Ak/102.ges.
Bei so einer tollen Stecke, nur leider einer schlechten Beschilderung die mi dann mindestens 8min gekostet hat. Mir persönlich ist es egal ob i ca. 80. oder jetzt 102 bin. Es hat Spass gemacht und so langsam merke i au dass die Form kommt.
Das Ergebniss vom gesamten Team :
Ronda Piccola: Katrin 4. Pascal 15.
Ronda Grande: Krissi 6. Sarah 9. Daniel 14. Christian 21.
Ronda Extrema: Andrea 4. Daniele 5. Thomas 31.
Man muss sagen das Team insgesamt besteht aus super Leuten. Mich freut es sehr, dass i in so einem tollen Team bin!
Sonntag, 28. April 2013
2. Kemptener Auto Brosch Bike Marthon
Endlich war es wiedermal so weit.
Nach dem ich ja letztes Jahr im August mein Handgelenk gebrochen habe und im Oktober ein Lendenwirbel. Musste ich lange Pause machen. Dei Fitness aufbauen. Ging alles gut.
Letzte Woche am Sonntag erstmal ne general Probe bei Seelina cup, wo i mit meinem Teamkollegen Roger den 8. Platz errungen habe und i bei dem Rennen 3* 8,4 km mich quälen musste. Endlich wieder Laktat :-) ging es heute wieder weiter.
Bei 5 Grad am Start um 10 Uhr. Durfte ganz vorne starten.Vor den Pros. Ob das ne gute Idee naja.
Gleich vom Start weg wollte i schauen was ging. Meine Beine fühlten sich ganz gut an.
Die ersten zwei Stiche druckte i mit der Spitze mit. Um die Kurve rum meldten sich meine Beine.
Die waren einfach sauer. Fing ja gut an :-(
Egal i versuchte eine Gruppe zu finden um mich da zu orientieren. Bei dem nächsten kurzen bergauf fuhr die Gruppe mir au davon. Der Motor streikte. Also neues Spiel neues Glück.
Immer wieder wiederholte sich das ganze. Ab und zu gingen die Kolben auf und wenn i dann aufs Gas ging hielt das nur max. 5 min.
Sogar mitten auf der Strecke überholte mi der +Sebastian Kühn. Er meinte i soll dran bleiben aber der Motor streikte wieder. So lies i ihn zu fahren. Nach ihm kam Bernd mit dem ihn ewig lang in einer grösseren Gruppe mitfuhr. Kurz vor der Schiebepassage fuhren die mir au davon und beim schieben stand i dann im Stau.
Nach dem ich 2. Runde ging übergab mir mein Papa(Dankeschön) no eine Flasche. Ich konnte nicht meinen Augen trauen den der Michael war au da und verpflegte mi au no. Konnte ihm nix sagen da i total außer Atem war. In der zweiten Runde versuchte i konstanter zu fahren. I schließte mi mit einem anderen auf die vordere Gruppe an. Von hinten kam au der Markus. Zusammen druckten wir ohne Ende um weiter vor zu kommen. I fühlte mi besser als in der 1. Runde. Wir holten uns die anderen. Sogar den Bernd holten wir ein.Vor dem Trail setzte i mi vorne ab und ging vor Bernd und Markus in die Laufpassage. Mit Adrenalin sprang i dene davon. Einen anderen panierte i au no dabei. So gab i den Platz au nimmer her und fuhr das Ding Hoim.
Platz 56 mit ne Zeit von 3h 6min kann man sehen lassen.
Fazit: War wieder ein tolles Gefühl ein Rennen zu fahren. Sollte mi vielleicht beim nächsten Mal nicht vorne platzieren. Für das, wie i trainiert habe bin i sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ganz großes Dankeschön an Markus Hennauer fürs mitarbeiten.
Riesen dank an mein Team Mountain Heroes für alles.
Zum Schluß no Robby du bisch der Beste. Gratuliere zum Allgäuer Meister ;-)
Nach dem ich ja letztes Jahr im August mein Handgelenk gebrochen habe und im Oktober ein Lendenwirbel. Musste ich lange Pause machen. Dei Fitness aufbauen. Ging alles gut.
Letzte Woche am Sonntag erstmal ne general Probe bei Seelina cup, wo i mit meinem Teamkollegen Roger den 8. Platz errungen habe und i bei dem Rennen 3* 8,4 km mich quälen musste. Endlich wieder Laktat :-) ging es heute wieder weiter.
Bei 5 Grad am Start um 10 Uhr. Durfte ganz vorne starten.Vor den Pros. Ob das ne gute Idee naja.
Gleich vom Start weg wollte i schauen was ging. Meine Beine fühlten sich ganz gut an.
Die ersten zwei Stiche druckte i mit der Spitze mit. Um die Kurve rum meldten sich meine Beine.
Die waren einfach sauer. Fing ja gut an :-(
Egal i versuchte eine Gruppe zu finden um mich da zu orientieren. Bei dem nächsten kurzen bergauf fuhr die Gruppe mir au davon. Der Motor streikte. Also neues Spiel neues Glück.
Immer wieder wiederholte sich das ganze. Ab und zu gingen die Kolben auf und wenn i dann aufs Gas ging hielt das nur max. 5 min.
Sogar mitten auf der Strecke überholte mi der +Sebastian Kühn. Er meinte i soll dran bleiben aber der Motor streikte wieder. So lies i ihn zu fahren. Nach ihm kam Bernd mit dem ihn ewig lang in einer grösseren Gruppe mitfuhr. Kurz vor der Schiebepassage fuhren die mir au davon und beim schieben stand i dann im Stau.
Nach dem ich 2. Runde ging übergab mir mein Papa(Dankeschön) no eine Flasche. Ich konnte nicht meinen Augen trauen den der Michael war au da und verpflegte mi au no. Konnte ihm nix sagen da i total außer Atem war. In der zweiten Runde versuchte i konstanter zu fahren. I schließte mi mit einem anderen auf die vordere Gruppe an. Von hinten kam au der Markus. Zusammen druckten wir ohne Ende um weiter vor zu kommen. I fühlte mi besser als in der 1. Runde. Wir holten uns die anderen. Sogar den Bernd holten wir ein.Vor dem Trail setzte i mi vorne ab und ging vor Bernd und Markus in die Laufpassage. Mit Adrenalin sprang i dene davon. Einen anderen panierte i au no dabei. So gab i den Platz au nimmer her und fuhr das Ding Hoim.
Platz 56 mit ne Zeit von 3h 6min kann man sehen lassen.
Fazit: War wieder ein tolles Gefühl ein Rennen zu fahren. Sollte mi vielleicht beim nächsten Mal nicht vorne platzieren. Für das, wie i trainiert habe bin i sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ganz großes Dankeschön an Markus Hennauer fürs mitarbeiten.
Riesen dank an mein Team Mountain Heroes für alles.
Zum Schluß no Robby du bisch der Beste. Gratuliere zum Allgäuer Meister ;-)
Montag, 10. Dezember 2012
Zwangspause
Auf meinem Blog ist seit Ischgl kein Renbericht mehr gewesen!
Der Grund war das i paar Tage nach Ischgl(07.08.2012) ein Radunfall hatte.
Bei einer Überquerung einer Ampelkreuzung wurde ich vom Gegenfahrahrzeug übersehen.
Die Ampel war in dem Moment grün für mich. War im Recht, nur hilft es nicht wenn man sich das Handgelenk bricht. 3 Tage später eine OP. Mit einer Platinplatte und Schrauben wurde ich zam geflickt. Sechs Wochen kein Sport. Die ersten Wochen wie a Krüpel. Man musste mir helfen beim anziehen. Mit viel Krankengymnastik wurde aufgebaut. Danke Beff!
Wenn es einmal schlecht läuft dann gescheid. Bei einem häuslichen Unfall schaffte i es ein Lendenwirbel(LWS2) zu brechen. Am 17.10 wurde ich wieder operiert. Ich hab jetzt ein Stabilisator im Rücken!
So langsam geht es bergauf. Wiedermal mit viel Krankengymnastik geht es jetzt besser.
Kann schon wieder auf dem Rad hocken und Skaten ;-)
Im nächstem Jahr mit Mountain Heroes an der Seite und verschraubt kann ja nix mehr schief gehen!
Der Grund war das i paar Tage nach Ischgl(07.08.2012) ein Radunfall hatte.
Bei einer Überquerung einer Ampelkreuzung wurde ich vom Gegenfahrahrzeug übersehen.
Die Ampel war in dem Moment grün für mich. War im Recht, nur hilft es nicht wenn man sich das Handgelenk bricht. 3 Tage später eine OP. Mit einer Platinplatte und Schrauben wurde ich zam geflickt. Sechs Wochen kein Sport. Die ersten Wochen wie a Krüpel. Man musste mir helfen beim anziehen. Mit viel Krankengymnastik wurde aufgebaut. Danke Beff!
Wenn es einmal schlecht läuft dann gescheid. Bei einem häuslichen Unfall schaffte i es ein Lendenwirbel(LWS2) zu brechen. Am 17.10 wurde ich wieder operiert. Ich hab jetzt ein Stabilisator im Rücken!
So langsam geht es bergauf. Wiedermal mit viel Krankengymnastik geht es jetzt besser.
Kann schon wieder auf dem Rad hocken und Skaten ;-)
Im nächstem Jahr mit Mountain Heroes an der Seite und verschraubt kann ja nix mehr schief gehen!
Sonntag, 5. August 2012
Qual, quälerei Ironbike Ischgl
Nach der türkischen Meisterschaft im Cross Country musste ich ein langen Marathon fahren.
Am 04.08.2012 Ironbike Ischgl rufte nach mir:-D!
Konnte in der Nacht zuvor nur gesamt 4 Stunden schlafen, da ich Magen Probleme hatte. Die Hinfahrt im RSC Bus mit Miri, Robby und Rainer war ganz amüsant wie immer. Ausser das mein Magen weiterhin rebellierte.
Auf jeden Fall durfte ich mit dem Sieger Urs Huber einradeln und die Taktik durch schwätzen. Ne keine Taktik nur Small Talk :-)
Als Lizenzfahrer hatte ich die Startnummer 25. Durfte dementsprechend bei den Pros stehen.
Nach dem Startschuss ging es erst in Ischgl Zentrum rein. Nach der Ortsdurchfahrt ging es eng auf einen Radweg Richtung Galtür. So eng wie es war staute sich dann bei dem ersten kleinen Anstig. Musste kurz vom Rad. War in dem Moment total sauer, weil die vor mir ein Scheiss zam fuhren. Hinter mir hörte i "Hey türkischer Meister". Hatte keine Zeit um mich um zu drehen. Wo es flach wurde sagte der gleiche " Bin da!". Da wusste i scho wer das ist, der Schorsch. Also musste ich vorne Frontarbeit machen. Gerne für ihn. Nach einer Ortschaft ging es über eine Brücke eben weiter. Der Schorsch überholte mich, da mir es nicht so gut ging. Die Beine waren nicht so gut und der Magen meldete sich auch wieder. Also lass i mich nur überholen. Versuchte einfach mich wohl zu fühlen und den Tritt zu finden. Bergauf quälte i mich. I überholte den Harry und sagte zu ihm: " Reiss di zam und blein bei mir. wir fahren dann bergab zam!". Bei der nächsten Kehre sah i ihn unter mir und musste wieder runter schreien : " HARRY auf jetzt!!" Er konnte nicht mit kommen. Auf einem flach Stück fühlte i mi ganz wohl und lies dann den Motor ordentlich mal laufen. Das hielt nicht ganz lang. Da kam dann auch die kurze Abfahrt. Flach am Bach entlang machte i mal bissle Druck bis zum nächsten Hügel. Bergauf ging dann wieder nix. Vor der zweiten Abfahrt wartete dann der Robby auf mi, dem es körperlich nicht gut ging. Er meinte die Beine laufen aber i spüre bei hohem Puls den Pulschlag im Kopf. Wir rockten zam den Trail. Der Robby machte dann den Zug bis nach Ischgl. Wir zerstörten zwei 4er Gruppen bis dahin. Er druckte wie a Tier da vorne und i fuhr im Windschatten mit. Als wir in Ischgl an kamen. Bedanken sich die anderen zwei hinter mir beim Robby und sagten zu ihm noch :" Wahnsinn was für eine Frontarbeit. Super und Danke"
In Ischgl kam dann die Wand, wo i dann klettern musste. Da tat i mir nie leicht wieso heute dann ;-)
Vorallem wenn es heute körperlich sowieso nicht gut ging. Naja einfach Kopf ausschalten und treten. Drucken ging ja au ned. Versuchte wieder irgendwie ein Rhythmus zu finden. Robby verabschiedete sich und hielt an. Fragte mi dann noch was fährst du für ne Strecke in dem Zustand. I dann "Ist doch klar Lang!". I quälte mi nauf. Eine Zeitlang ging es mir so schlecht als müsste i mich übergeben. I nahm kein Gel sondern trank nur. Der Magen war am Arsch und die Beine machten au nicht mit. Wurde nur überholt. Interesierte mi garnicht. Einfach Kopf ausschalten und treten. Vor der Streckenteilung sah i Kathrin, die mi ansprach wie es mir geht. I sagte heute ganz schlecht und der Magen rebelliert. Sie sagte i soll Mittel fahren. Ne ne i fahr lang erwiderte i zurück. Sie sagte nur i bin doff.
Den letzten Anstieg nach der Streckenteilung quälte i mi no mehr. Im letzten Gang und als es steiler wurde stieg i ab und musste schieben. Endlich war i oben und konnte mich dann erholen bei der Abfahrt. Lass es einfach laufen. Seit dem CC lief es au bergab um einiges besser. Ab Samnaun nahm i wieder a Gel, da i meinte der Magen packt des scho. War nicht der Fall. Nur eine Wahl hatte i nicht musste da nauf und dann ins Ziel. Der Berg sah nicht so schlimm aus, aber man fuhr im vorletzten oder im letzten Gang nauf und Quälerei fing wieder von vorne an. Kenn ma scho also nur treten. Musste dann au mal vom Rad runter und schieben. Nach paar Meter wieder aufs Bock drauf und weiter treten. In der letzten 300 Höhenmeter so ab 4,5h merkte i, mir geht es bisschen besser. Der Motor lief und i konnte wieder drucken. Der Magen zickte nicht mehr. I kämpfte mi wieder vor. Endlich konnte i wieder überholen und hatte dann wieder Spass. Die letzten HM waren zu steil. musste i wieder schieben wie die anderen. Fühlte mi so gut dass i sogar beim schieben noch einen überholte. Bei der letzten Verpflegungstation wurde i als türkischer Nationalfahrer angesprochen und was i will. Nahm ein Becher Cola und lies dann Trail rocken. Nach 600 HM bergab kam der Gegenanstieg. Fuhr rein wie der letzte Gestörte da i den Vordermann noch überholen wollte. Überschätzte es a bischen und musste dann runter schalten. I kriegte ihn. Der war kaputt und konnte garnicht das Tempo von mit mit gehen. Den letzten Trail wieder krachen lassen. In Ischgl im Ziel war i dann froh.
Der Tag für mich ist überhaupt nicht gut gewesen. Als ich die Ergebnis Liste anschaute kriegte ein Trost!
Auf der Strecke von 79km und 3800Hm erreichte i dann den 65. Platz gesamt und Lizenz Master Klasse 5 mit einer Zeit von 5h 51min.
Hatte einfach nur Glück.
Der Sieger Urs Huber beendete das Rennen knapp unter 4 Stunden.
Unsere super Miri fuhr das erste Mal so eine Distanz mit soviel HM und sie bezwang die Strecke in 6h 20min. Wurde dann gesamt 10 und 3. in der Sportlerklasse. Super Miri bin stolz auf di ;-)
Leider ging es Rainer ned gut und er war nur 8min vor mir. Mit 5h 43 min Platz 58 beendete er das Rennen. Beim letzten Trail hatte er noch doppel Platten :-(
Robby fuhr die Mittel ganz locker, da es ihm ja nicht gut ging. Mit einigen pausen, wo er dann die anderen auf der Strecke unterstützte. Er wurde 36. in der Lizenzkalsse mit einer Zeit von 3h 28 min. Robby hat auf sein Körper gehört. Bin au stolz auf di.
Schlusswort der Haas ist Tiroler Meister. Der Hund fuhr a starkes Rennen. Paltz 30 mit einer super Zeit von 5h 07min. Sau starke Leistung Haasi ;-)
Am 04.08.2012 Ironbike Ischgl rufte nach mir:-D!
Konnte in der Nacht zuvor nur gesamt 4 Stunden schlafen, da ich Magen Probleme hatte. Die Hinfahrt im RSC Bus mit Miri, Robby und Rainer war ganz amüsant wie immer. Ausser das mein Magen weiterhin rebellierte.
Auf jeden Fall durfte ich mit dem Sieger Urs Huber einradeln und die Taktik durch schwätzen. Ne keine Taktik nur Small Talk :-)
Als Lizenzfahrer hatte ich die Startnummer 25. Durfte dementsprechend bei den Pros stehen.
Nach dem Startschuss ging es erst in Ischgl Zentrum rein. Nach der Ortsdurchfahrt ging es eng auf einen Radweg Richtung Galtür. So eng wie es war staute sich dann bei dem ersten kleinen Anstig. Musste kurz vom Rad. War in dem Moment total sauer, weil die vor mir ein Scheiss zam fuhren. Hinter mir hörte i "Hey türkischer Meister". Hatte keine Zeit um mich um zu drehen. Wo es flach wurde sagte der gleiche " Bin da!". Da wusste i scho wer das ist, der Schorsch. Also musste ich vorne Frontarbeit machen. Gerne für ihn. Nach einer Ortschaft ging es über eine Brücke eben weiter. Der Schorsch überholte mich, da mir es nicht so gut ging. Die Beine waren nicht so gut und der Magen meldete sich auch wieder. Also lass i mich nur überholen. Versuchte einfach mich wohl zu fühlen und den Tritt zu finden. Bergauf quälte i mich. I überholte den Harry und sagte zu ihm: " Reiss di zam und blein bei mir. wir fahren dann bergab zam!". Bei der nächsten Kehre sah i ihn unter mir und musste wieder runter schreien : " HARRY auf jetzt!!" Er konnte nicht mit kommen. Auf einem flach Stück fühlte i mi ganz wohl und lies dann den Motor ordentlich mal laufen. Das hielt nicht ganz lang. Da kam dann auch die kurze Abfahrt. Flach am Bach entlang machte i mal bissle Druck bis zum nächsten Hügel. Bergauf ging dann wieder nix. Vor der zweiten Abfahrt wartete dann der Robby auf mi, dem es körperlich nicht gut ging. Er meinte die Beine laufen aber i spüre bei hohem Puls den Pulschlag im Kopf. Wir rockten zam den Trail. Der Robby machte dann den Zug bis nach Ischgl. Wir zerstörten zwei 4er Gruppen bis dahin. Er druckte wie a Tier da vorne und i fuhr im Windschatten mit. Als wir in Ischgl an kamen. Bedanken sich die anderen zwei hinter mir beim Robby und sagten zu ihm noch :" Wahnsinn was für eine Frontarbeit. Super und Danke"
In Ischgl kam dann die Wand, wo i dann klettern musste. Da tat i mir nie leicht wieso heute dann ;-)
Vorallem wenn es heute körperlich sowieso nicht gut ging. Naja einfach Kopf ausschalten und treten. Drucken ging ja au ned. Versuchte wieder irgendwie ein Rhythmus zu finden. Robby verabschiedete sich und hielt an. Fragte mi dann noch was fährst du für ne Strecke in dem Zustand. I dann "Ist doch klar Lang!". I quälte mi nauf. Eine Zeitlang ging es mir so schlecht als müsste i mich übergeben. I nahm kein Gel sondern trank nur. Der Magen war am Arsch und die Beine machten au nicht mit. Wurde nur überholt. Interesierte mi garnicht. Einfach Kopf ausschalten und treten. Vor der Streckenteilung sah i Kathrin, die mi ansprach wie es mir geht. I sagte heute ganz schlecht und der Magen rebelliert. Sie sagte i soll Mittel fahren. Ne ne i fahr lang erwiderte i zurück. Sie sagte nur i bin doff.
Den letzten Anstieg nach der Streckenteilung quälte i mi no mehr. Im letzten Gang und als es steiler wurde stieg i ab und musste schieben. Endlich war i oben und konnte mich dann erholen bei der Abfahrt. Lass es einfach laufen. Seit dem CC lief es au bergab um einiges besser. Ab Samnaun nahm i wieder a Gel, da i meinte der Magen packt des scho. War nicht der Fall. Nur eine Wahl hatte i nicht musste da nauf und dann ins Ziel. Der Berg sah nicht so schlimm aus, aber man fuhr im vorletzten oder im letzten Gang nauf und Quälerei fing wieder von vorne an. Kenn ma scho also nur treten. Musste dann au mal vom Rad runter und schieben. Nach paar Meter wieder aufs Bock drauf und weiter treten. In der letzten 300 Höhenmeter so ab 4,5h merkte i, mir geht es bisschen besser. Der Motor lief und i konnte wieder drucken. Der Magen zickte nicht mehr. I kämpfte mi wieder vor. Endlich konnte i wieder überholen und hatte dann wieder Spass. Die letzten HM waren zu steil. musste i wieder schieben wie die anderen. Fühlte mi so gut dass i sogar beim schieben noch einen überholte. Bei der letzten Verpflegungstation wurde i als türkischer Nationalfahrer angesprochen und was i will. Nahm ein Becher Cola und lies dann Trail rocken. Nach 600 HM bergab kam der Gegenanstieg. Fuhr rein wie der letzte Gestörte da i den Vordermann noch überholen wollte. Überschätzte es a bischen und musste dann runter schalten. I kriegte ihn. Der war kaputt und konnte garnicht das Tempo von mit mit gehen. Den letzten Trail wieder krachen lassen. In Ischgl im Ziel war i dann froh.
Der Tag für mich ist überhaupt nicht gut gewesen. Als ich die Ergebnis Liste anschaute kriegte ein Trost!
Auf der Strecke von 79km und 3800Hm erreichte i dann den 65. Platz gesamt und Lizenz Master Klasse 5 mit einer Zeit von 5h 51min.
Hatte einfach nur Glück.
Der Sieger Urs Huber beendete das Rennen knapp unter 4 Stunden.
Unsere super Miri fuhr das erste Mal so eine Distanz mit soviel HM und sie bezwang die Strecke in 6h 20min. Wurde dann gesamt 10 und 3. in der Sportlerklasse. Super Miri bin stolz auf di ;-)
Leider ging es Rainer ned gut und er war nur 8min vor mir. Mit 5h 43 min Platz 58 beendete er das Rennen. Beim letzten Trail hatte er noch doppel Platten :-(
Robby fuhr die Mittel ganz locker, da es ihm ja nicht gut ging. Mit einigen pausen, wo er dann die anderen auf der Strecke unterstützte. Er wurde 36. in der Lizenzkalsse mit einer Zeit von 3h 28 min. Robby hat auf sein Körper gehört. Bin au stolz auf di.
Schlusswort der Haas ist Tiroler Meister. Der Hund fuhr a starkes Rennen. Paltz 30 mit einer super Zeit von 5h 07min. Sau starke Leistung Haasi ;-)
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